Projektinhalt


Ziel des Projekts „Stigmatisierung von Patienten mit Anorexie aus medizinethischer und jugendpsychiatrischer Sicht“ ist die Erforschung von Ursachen, Ausmaß und Folgen von Stigmatisierung und Diskriminierung bei Magersucht (Anorexia nervosa). Das Projekt ist eine Kooperation der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Aachen.

Im Laufe des zweijährigen Projektes werden unter anderem folgende Untersuchungen durchgeführt:

1. Befragung von (ehemaligen) Magersucht-Patientinnen mit dem „Fragebogen zur Stigmatisierung von Anorexie-Patientinnen“

2. Befragung von Eltern von (ehemaligen) Magersucht-Patientinnen mit dem „Fragebogen zur Stigmatisierung von Eltern von Anorexie-Patientinnen“

3. Studie zu Einstellungen gegenüber Magersucht an MedizinstudentInnen

4. Auswertung der Literatur zu Stigmatisierung bei Magersucht

5. Befragung von niedergelassenen ÄrztInnen zu Erfarhungen mit und Einstellungen gegenüber Anorexia-nervosa-PatientInnen

Die Ergebnisse sollen in Zukunft auf dieser Seite veröffentlicht werden.

 

Geplant ist außerdem:

 6. Durchführung von Gruppen-Interviews mit (ehemaligen) Magersucht-PatientInnen sowie mit Angehörigen (ehemaliger) Magersucht-PatientInnen zu Stigmatisierung und Diskriminierung